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Galerie - Effekte

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Hier finden Sie einige Beispiele dafür, wie man eine Internetseite durch die Verwendung von Stylesheets, Java, Javascript und anderen Spielereien optisch aufwerten kann.

Werbefachleute suggerieren gerne, dass eine Internetseite "interaktiv" sein muss, es muss blinken, blitzen, Krach machen – nur dann wäre eine Seite erfolgreich. Und das stimmt sicher auch, wenn Sie eine "Lifestyle-Homepage betreiben, auf der sich die Kunden amüsieren wollen.

Für ein kleines Unternehmen oder einen Handwerksbetrieb ist all dies aber nicht relevant. Die Ziele eines kleinen oder mittelständischen Unternehmens sind folgende:

  • Kunden über Waren und Dienstleistungen informieren
  • Möglichkeiten zur schnellen Kontaktaufnahme bieten
  • Öffnungszeiten mitteilen
  • eine Anfahrtsskizze bieten
  • ggf. Produkte über einen Webshop direkt vertreiben
  • im Internet gefunden werden

Zum Erreichen all dieser Ziele ist die Verwendung aufwendiger Effekte nicht erforderlich, ja sie kann sogar kontraproduktiv sein. Denn sind zum Beispiel die Menüs einer Internetseite ganz schick in Javascript oder als Flash-Animation gestaltet, dann sperrt man alle Kunden aus, die diese Zusatzfunktionen in Ihrem Internetbrowser abgeschaltet haben. Im allerschlimmsten Fall sehen diese potentiellen Kunden dann gar nichts – und ein Auftrag oder Einkauf unterbleiben garantiert.

Auch "perfekt" gestaltete Seiten, bei denen die Navigations-Buttons mit geschwungenen Schriften verziert sind, bei denen Graphiken pixelgenau eingepasst werden, haben erhebliche Nachteile, die manche Designer Ihren Kunden gerne verschweigen. Denn optimiert man pixelgenau für eine bestimmte Bildschirmauflösung, dann kann es zum "Briefmarkeneffekt" kommen: eine Seite, die für eine Bildschirmauflösung von 800 x 600 Bildpunkten "optimiert" wurde, wirkt auf einem modernen Computer mit einer Auflösung von 2048 x 1536 Bildpunkten wie eine kleine Briefmarke, die links oben in der Bildschirmecke klebt und für deren Betrachtung man eine Lupe benötigt.

Das besonders traurige daran ist: solche Seiten sehen auf dem Rechner des Auftraggebers "perfekt" aus und lassen sich daher sehr einfach und sehr teuer verkaufen. Der normale Auftraggeber kann sich in der Regel nicht vorstellen, welche Auswirkungen die Veränderung der Bildschirmauflösung beim Nutzer auf die Darstellung der Internetseite hat. Dabei sind solche statischen Seitenlayouts wesentlich einfacher und kostengünstiger zu realisieren als ein dynamisches Seitenlayout.

Das vorgenannte soll aber nicht bedeuten, dass Java, Javascript und andere Browser-Plugins keinerlei Berechtigung oder Nutzen haben. Sparsam eingesetzt, als Highlight einer Seite oder als nützliches Helferlein, auf das ein Nutzer auch ohne Probleme verzichten kann, haben all diese Dinge schon Ihre Berechtigung – nur sollten sie nicht zum Selbstzweck werden.

In dieser Seite haben wir beispielsweise mittels Javascript einige Fachbegriffe als Tooltips erklärt – nur bemerken Sie nichts davon, falls Sie kein Javascript aktiviert haben. Dass ist aber auch nicht weiter schlimm, da diese Informationen nicht unverzichtbar für das Verständnis dieser Internetseite sind.

Auf den folgenden Seiten finden Sie einige Beispiele für Java-Applets und Javascript.

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